Etappe Mi., 20.05.2009 von ERGSTE nach Wiehagen, Wickede (Ruhr)


Tagesbericht

Nach dem regnerisch und teils kalten Morgenwetter der vergangenen Tage, ging es am Mittwoch mit Sonnenschein und schönstem Sommerwetter wieder auf eine leichtere Etappe, die den Treck von Ergste aus nach Fröndenberg, Wiedecke und schließlich nach Wiehagen führte. 

Die schwierigen Bergetappen waren überwunden und so hatten die meisten beste Laune, als die Tagesfahrt in leichterem Gelände wie von selbst von der Hand ging. Um 15 Uhr fuhren die Planwagen schließlich in Fröndenberg ein und präsentierten sich dem versammelten Publikum auf dem ehemaligen Werkshallenplatz des Kettenmuseums. 

Als die Pferde im Sonnenschein mit Wasser versorgt wurden und sich erholen konnten, begrüßte der Bürgermeister den Treck und das Landgasthaus Hölzer versorgte alle Hungrigen mit einem Erbseneintopf. Dieter Habermann stellte den Interessierten das Projekt vor und während die Kinder die Pferde streichelten und die Erwachsenen den Informationsstand aufsuchten, löcherte die mittlerweile nicht mehr wegzudenkende Presse die Mitglieder des Trecks. 

Um 15 Uhr ging es schließlich weiter nach Wiehagen, wo auf Theo Arndts Hof nicht nur Endstation für diesen Tag sein sollte, sondern auch eine weitere Feierlichkeit. Und so warteten bereits zahlreiche Leute auf die Planwagen, eine kleine Bühne war aufgebaut und für Speis und Trank sorgten die Wiehagener ebenso. Als die Wagen schließlich über den Hof polterten, hatte sich die halbe Ortschaft versammelt um diesem außergewöhnlichen Spektakel beizuwohnen. 

Durch die ortsansässigen Bläser musikalisch begrüßt, fühlte man sich sogleich freundlich aufgenommen und nachdem der Bürgermeister von Wickede eine Ansprache über den Treck im europäischen Zusammenhang gehalten hatte, erhielt Bernd Stubbe die Möglichkeit, die Tour vorzustellen und sich bei allen Beteiligten für die schöne Zeit zu bedanken. Weiter ging es mit einem Schulchor, bevor erneut die Bläser das offizielle Programm abschlossen.
 

Da die Etappe am nächsten Tag aufgrund der kürzeren Strecke erst um 11 Uhr beginnen sollte, konnte man noch lange bei Musik zusammensitzen und diesen schönen Abend ausklingen lassen.
Text im Auftrag des Veranstalters: Jens Habermann 

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