Aktivitäten auf dem Weg nach Hambach


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Am 14.05.2009 erwarten wir euch gegen 16.00 Uhr mit der ersten Überraschung an der neuen Indebrücke in Inden – Altdorf.
Von dort ziehen wir gemeinsam in zünftiger Gewandung den Kalkweg entlang über Schophoven und dem Rittergut Müllenark zum Reit- und Turnierstall Thomas Keuten. Begleitet werden wir auf diesem Marsch von einer Reitereskorte unter der Führung von Herrn Keuten. Sowohl auf dem Rittergut als auch im Reitstall werdet ihr von Ehrengästen begrüßt und von uns mit musikalischen Klängen verwöhnt.
Nach den Begrüßungen werden die Pferde im Turnierstall eingestallt und ihr könnt nach einem Rittermahl von Burg Obbendorf das Nachtquartier beziehen. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Freunde und Gönner aus dem Förderverein der KGS Hambach. Wenn ihr aber noch nicht müde vom Wandern seid, ist eine weitere Überraschung eingeplant.

Hambach ist ein nordwestlicher Ortsteil von Niederzier im Kreis Düren . Am westlichen Ortsrand fließt der Ellebach vorbei. Sehenswert sind das Schloss Hambach und die Burg Obbendorf. Nach dem Ort sind der Hambacher Forst und der Tagebau Hambach benannt.

Bis 1794 gehören die Ortschaften der heutigen Gemeinde Niederzier unter pfalz-bayrischer Hoheit zum Herzogtum Jülich, wobei Ellen, Hambach, Huchem, Krauthausen, Niederzier, Selhausen und Stammeln dem Dingstuhl Hambach angehören, welcher wiederum dem Amt Nörvenich unterstand. Oberzier gehört in jener Zeit zur Kellnerei Hambach im Amt Düren. Von 1794 bis 1815 ist Hambach eine Mairie im Département de la Roer.
Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Hambach(Niederzier)

Das Schloss Hambach im gleichnamigen Ortsteil der Gemeinde Niederzier im
Kreis Düren ist ein ehemaliges  Jagdschloss der Herzöge von Jülich.
Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Hambach

Tagesbericht 14.5.

Für jeden Landkreis gibt es bestimmte Personen, die seit der Streckenplanungsphase für den Treck als Ansprechpartner gelten und als Ortskundige die Strecke vorab planen und den Treck bei der Durchfahrt dann begleiten. Ab Aachen war dies Herr Lück, seines Zeichens Schulleiter der Katholischen Grundschule Hambach und ein großer Freund der Kaltblutpferde.

 

Am 13. Mai überraschte Herr Lück den Treck in Aachen mit einem fantastischen Programm für die nächsten beiden Tage, dass allen Beteiligten aber auch einiges abverlangte. Erste Station war deshalb am 14. Mai Inden-Altdorf, wo sich entlang der Hauptstraße bereits zahlreiche Schaulustige versammelt hatten. Im Zentrum des Ortes machte der Treck Halt und Dieter Habermann, der fortan als Herold verkleidet auftrat und den Treck ankündigte, wurde durch den Bürgermeister freundlich willkommen geheißen. Dann kamen die Kinder der örtlichen Grundschule mit einem musikalischen Programm zum Zuge, während sich die Wagenlenker wieder den Fragen der Zuschauer stellen mussten.

 

Der nächste Halt fand an der Aussichtsplattform des Tagebaus Inden statt, von wo aus man nicht nur einen atemberaubenden Blick auf den Tagebaukrater erhielt, sondern auch durch die „kleinen Siedler“ begrüßt wurde. Die Schüler der Katholischen Grundschule Hambach hatten sich auf den Stufen der Aussichtsplattform postiert, wunderbare mittelalterliche Kostüme aus Sackleinen an und spielten neben einem Auszug aus der Carmina Burana auch die Europahymne und weitere Lieder auf Blockflöten und Mundharmonikas. Der Leiter des Tagesbaus, Herr Oster, begrüßte den Treck freundlich und nach einigen aufmunternden Worten überreichte er auch noch eine gusseiserne Feuerstelle sowie einige Säcke voll Braunkohle, um die weitere Reise für alle Beteiligten angenehmer zu gestalten.

 

Weiter ging es auf das Rittergut Müllenark, wo die Wagen auf dem kopfsteingepflasterten Hof, zusammen mit den mitgereisten „kleinen Siedlern“ ein wahrhaft mittelalterliches Bild boten. Viele Zuschauer aus den umliegenden Orten begleiteten den Treck nun schon über Stunden und mit jeder Station schlossen sich weitere Neugierige an. Auf dem Hof gab es einen weiteren Empfang und nachdem die Schüler ihr musikalisches Programm absolviert hatten, ging es sofort weiter zur letzten Station des Tages.

 

Das Gut von Thomas Keuten in Krauthausen bot zunächst einen wunderschönen Paradeplatz, auf dem sich die Planwagen präsentieren konnten. Vor ihnen postierten sich die als Siedler verleideten Schüler und zu ihrer Rechten saß der Hausherr selbst zu Pferde, verkleidet als Karl der Große und begleitet von seinem Gefolge in prächtigen Kostümen. Am Rande des Platzes hatten sich nun hunderte Zuschauer versammelt und nach der Eröffnung durch den Herold, ließen es sich der Ortsvorsteher und Thomas Keuten nicht nehmen, den Treck freundlich zu begrüßen. Noch einmal wurde das Projekt vorgestellt und der Kinderchor spielte auf, bevor der offizielle Teil endete und er Hausherr alle Anwesenden einlud, sich auf seinem Hof bewirten zu lassen.

 

Nachdem die Pferde untergebracht und versorgt waren, konnte man sich so schließlich dem angenehmen Teil des Abends widmen. Der Grill und die Bierstände luden zum Verweilen ein und so konnte man bei Speis und Trank den Tag noch einmal Revue passieren lassen und die Anwohner hatten Gelegenheit sich durch die Ausstellung, Informationsstände und direkt bei den Reisenden über die „Titanen on Tour“ zu informieren. Es wäre wohl noch eine lange Nacht geworden, wenn der einsetzende Regen nicht daran erinnert hätte, dass die nächste harte Etappe bereits in den Morgenstunden wartete und den Treck weiter durch das wunderschöne Düren führen würde.

 

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