Etappe Di., 19.05.2009 von SCHALKSMÜHLE nach Ergste, Schwerte


Tagesbericht 19.5.

Bei der Tour de France heißt es L’Alpe d’Huez, wenn die Titanen on Tour gehen, dann ist es Ergste; gemeint ist der schwerste Anstieg, die härteste Etappe der Tour. Das Sauerland hatte sich bereits an den Vortagen als äußerst schwieriges Terrain erwiesen, doch die steilsten Wege lagen noch vor dem Treck. 

Da die Weide in Schalksmühle bereits am Hang lag, begann der Tag mit nur wenigen hundert Metern Anstieg, bevor die erste Abfahrt den Pferden etwas Erholung verschaffte und dafür die Bremsen beanspruchte, die jedoch problemlos durchhielten. 

Gegen Mittag machte man auf den schönen Wiesen des Sauerlandes Rast, bevor der beschwerliche Weg in die Zielregion führte, wo noch einmal ein harter Anstieg wartete. Ausgerechnet an diesem Tage, mussten auch die Führer von der außerordentlichen Belastung übermannt worden sein, denn plötzlich fand man sich im falschen Tal wieder und hatte einen 5 Kilometer weiten Umweg in Kauf zu nehmen. 

Auf der Reitanlage von Jürgen Müller versammelten sich währenddessen zahlreiche Schaulustige, Pferdefreunde und Interessierte und alle beschäftigte nur noch eine Frage: Wann würde der Treck endlich eintreffen. Auch das WDR-Fernsehen war vor Ort und eine Live-Schaltung für die Lokalzeit ab 19.30 Uhr war geplant. 

Mit einer Stunde Verspätung polterten die Wagen schließlich über den Asphalt des Reiterhofes und sorgten für entspannte Gesichter. Pferde und Fahrer waren wohlauf und so konnte das Abendprogramm beginnen. Neben dem Ortsvorsteher, war auch noch ein Trachtenverein anwesend und so hatte gab es viel auszutauschen, bevor das Fernsehen wieder einmal einen kurzen Einblick in das Geschehen beim Treck gewährte. 

Nachdem das Wetter den ganzen Tag mitgespielt hatte, kam während der Abendstunden der Regen hin und wieder zurück. Doch davon ließ sich so recht niemand beeindrucken und so saß man noch einige Zeit zusammen.  
Text im Auftrag des Veranstalters: Jens Habermann 

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