Etappe Do., 28.05.2009 von DETMOLD nach Bad Seebruch


Tagesbericht

Nach einem windigen Abend begann es in der Nacht stark zu regnen. Der Regen hielt bis in die Morgenstunden an und so hatten die Fahrer ihre liebe Müh’ bei der Pferdeversorgung. Wenigstens lagen die Geschirre im trockenen und als sich der Himmel gegen 8.30 Uhr auflockerte konnten die Pferde im Trockenen vor die Wagen gespannt werden. So ging es mit wenigen Minuten Verspätung auf die nächste Etappe Richtung Bad Seebruch, wo der Treck in ein privates Krankenhaus samt Reiterhof eingeladen worden war.

Als die Überquerung der deutschen Grenze anstand, hatte man sich bereits an die freundliche Polizei der Belgier gewöhnt und etwas Bedenken wegen der deutschen Gründlichkeit, die einen fortan erwartete. Doch in Aachen konnte man dann beruhigt feststellen, dass auch die deutsche Polizei dem Projekt sehr positiv gegenüber stand und gerne half.

Als der Zug jedoch das Gelände des Freilichtmuseums Detmold verlassen wollte, kehrte endlich Zucht und Ordnung ein. Am Haupteingang standen bereits die Begleitfahrzeuge der Polizei bereit, um den Treck in Empfang zu nehmen und da man sich hier gründlichst mit der Materie beschäftigt hatte, wurden die Wagen erst einmal alle gestoppt und die benötigten Genehmigungen und der Streckenverlauf studiert. Keine anderthalb Stunden später ging es dann los und der Planwagenzug durchfuhr Detmold und entlang der Landstrasse Richtung Bad Seebruch.

Doch was die Detmolder Behörden an Zeit vergaben, holten die ausgeruhten Kaltblüter wieder herein. Nach einer längeren Mittagspause stand der Treck trotzdem pünktlich um 17 Uhr vor dem Gelände des Krankenhauses und musste nun eine weitere Pause einlegen, denn niemand hatte mit der frühen Ankunft gerechnet und so war die Einfahrt auf 17.30 Uhr verschoben worden, damit möglichst viele Patienten die Einfahrt verfolgen könnten.

Als die Wagen dann auf das wunderschöne Klinikgelände fuhren, war die Freude groß und die Leitung des Krankenhauses ließ es sich nicht nehmen, die Fahrer persönlich zu begrüßen. Auf dem Reiterhof gut untergebracht, konnte man anschließend mit der Versorgung der Pferde beginnen, bevor der Grill zum Essen der Wagenlenker einlud.

Janet Bergholz und Dieter Habermann brachten den Gästen des Krankenhauses schließlich in einem einstündigen Vortrag und Gespräch die Geschichte des Trecks und des Flämings etwas näher. Mit zahlreichen Fotos und Geschichten aus der Region und zur Planung dieses umfangreichen Vorhabens konnte man immer wieder beeindruckte Gesichter im Publikum entdecken und mit den Anekdoten der bisherigen Tour für das eine oder andere Schmunzeln und Lachen sorgen.

Die Gastgeber hatten für ausreichend Verpflegung gesorgt und so wurden auch die Hungrigsten am Grill bei Wurst, Brot und Salaten satt, während die mitreisenden Journalisten Dirk Fröhlich und Christian Muehl ihre neuesten Fotos und Videos zeigten und so für einen fröhlichen Abschluss des Tages sorgten.
Text im Auftrag des Veranstalters: Jens Habermann 

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