Mi., 27.05.2009 Aufenthalt in Detmold


Im LWL-Freilichtmuseum wird der Treck am 27.5.09 durch die
Regierungepräsidentin Frau Thomann-Stahl und den Museumsleiter Dr.
Jan Carstensen um 14 Uhr offiziell begrüßt, die Presse ist dazu
eingeladen. Dazu werden zwei Gespanne angespannt und halten sich ab 13.45 Uhr vor dem Weißen Ross (Gaststätte im Paderborner Dorf des Museums) bereit.

Tagesbericht

Bei einem Ruhetag denkt man zunächst an Erholung, Regeneration und Freizeit. Und genauso sah der Ruhetag dann auch aus, allerdings nur für die wichtigsten Mitglieder des Trecks -- die Pferd. Alle anderen hatten reichlich zu tun und so begann der Tag kaum später als jeder andere. Um 8 Uhr waren die Pferde bereits versorgt und zufrieden auf der Koppel und auch die Mannschaft hatte gefrühstückt.
Dann ging es daran, die Ausrüstung zu überprüfen, zu pflegen und gegebenenfalls zu reparieren. Während Sattlermeister Hase mit seiner Familie das Leder prüfte und aufgerissene Nähte flickte, waren einige Fahrer mit dem reinigen und fetten des Geschirrs beschäftigt. Die Schlosser überprüften den nächsten Wagen und reparierten eine Bremse und wieder andere bereiteten zwei Wagen für den nachmittäglichen Empfang vor, gleich neben einigen Fahrern, die den Besuchern des Parks Rede und Antwort standen. Zwei Informationsstände und die Ausstellung informierten im Haupteingang und im Dorf über den Treck und lockten weitere Leute an.
Natürlich dürfte auch die Presse nicht fehlen und so versammelte man sich zum Fototermin vor den Wagen, beantwortete alle gestellten Fragen und erklärte den Außenstehenden, wie ein Treck über einen so langen Zeitraum überhaupt funktioniert.

Um 14 Uhr war es dann Zeit für den Empfang der Regierungspräsidentin von NRW(?). Nach einem kleinen Rundgang an den Wagen sprach man gemeinsam über den Treck, die Pferderegion und das Museum. Dankende Worte für den Besuch bzw. die Unterkunft gab es von beiden Seiten, begleitet von einigen Souvenirs. Abschließend wurden die Gastgeber zu einer kleinen Rundfahrt eingeladen und kurz darauf polterten die zwei vorbereiteten Planwagen mit den Gästen über die gepflasterten Wege des Museumsdorfes, wo sie ein wunderschönes Motiv für die Fotografen abgaben. 

Gegen Abend gab es noch etwas Besonderes zu feiern: Der Treck hatte die ersten 600km der Tour geschafft und somit Bergfest. Anlässlich dieses Ereignisses wurde aus der Heimat von Peter de Vries freundlicherweise ein Spanferkel zur Verfügung gestellt. Im Hof zwischen zwei mittelalterlichen Häusern ließ man sich dieses zusammen mit Sauerkraut und einem kühlen Lausitzer Porter schmecken. Nur zufriedene Gesichter waren zu sehen, als der frische Abendwind dafür sorgte, dass alle langsam die Quartiere aufsuchten.
Text im Auftrag des Veranstalters: Jens Habermann 

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