Etappe So., 17.05.2009 von RHEINDORF nach Wermelskirchen


Tagesbericht 

Regen hatte bereits den Vorabend bestimmt und auch an diesem Tag sollte es nicht besser werden. Ganz im Gegenteil dazu gab es immer wieder heftige Schauer, die den Fahrern und Pferden ihre Arbeit erschwerten. Aber so stellte man zumindest fest, dass das über die Wagen gezogene Tuch die Fahrer vor dem Regen schützte. Und so wurden lediglich die Füße nass. 

Am Nachmittag kam es zu einer weiteren Schwierigkeit, denn mit der Einfahrt ins Sauerland erreichte man nun eine bergige Gegend mit schwierigen Steigungen. Und so kam am schwersten Stück des Tages ein Jeep zum Einsatz, um den Wagen der Porter-Brauerei über den Hang zu ziehen, da die Pferde die Last nicht mehr ziehen konnten. 

Das Problem lag im Gewicht des modernen Wagens, der mit 2 Tonnen etwa doppelt soviel wie die aus Holz gefertigten Planwagen wog. Und währen anderen Wagen zwar unter Anstrengung aber erfolgreich den Hang erklommen, entschieden sich die erfahrenen Fahrer des Brauereiwagens zum Schutz der Tiere für die moderne Lösung. 

Danach ging es bei besserem Wetter weiter in Richtung Wermelskirchen, wo sich bereits Hunderte Menschen versammelt hatten und den Treck erwarteten. Mit nur 15 Minuten Verspätung erreichten die Wagen den Loches-Platz und wurden vom Bürgermeister und den Bürgern der Stadt herzlichst empfangen. 

Zahlreiche Reporter und Hobbyfotografen scharten sich um die Wagen und den Bühnenbereich und befragten Fahrer und Organisatoren zum Treck und dem Fläming. Nach einigen Geschenken, für die Pferde gab es sogar frische Äpfel aus der Region, und einem längeren Aufenthalt ging es schließlich weiter bis zum Reiterhof Neuenhöhe. 

Auch auf dem Hof mischten sich noch viele Schaulustige und Hobbyfotografen unter die Mannschaft des Trecks, die damit beschäftigt war, die Pferde auf die Koppel zu bringen und zu versorgen, bevor es an die Selbstverpflegung ging. Die Einfahrt in die Bergetappen war trotz des schlechten Wetters und der Schwierigkeiten am Hang geglückt und so konnte man ruhigen Gewissens den Tag ausklingen lassen.
Text im Auftrag des Veranstalters: Jens Habermann 

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